3 Medaillen beim Ju-Jutsu Classic Challenger Cup in Weimar
Beim ersten Classic Challenger Cup am 27. September 2025 in Weimar zeigten über 300 Athletinnen und Athleten aus ganz Deutschland beeindruckende Leistungen im Ju-Jutsu. In den Disziplinen Fighting, Duo und Ne-Waza traten Teilnehmer aller Altersklassen – von der U10 bis zu den Erwachsenen – an, um sich mit der Konkurrenz zu messen, Turniererfahrung zu sammeln und ihre sportliche Entwicklung voranzutreiben.
Auch vier Nachwuchstalente des TSV Nördlingen waren in der Disziplin Ju-Jutsu Fighting mit von der Partie. In der Altersklasse U14, Gewichtsklasse -52 kg, gingen Svenja Schumann und Klara Koch an den Start. Klara Koch musste sich in einem starken Feld von acht Kämpferinnen zunächst Annalena Lanzinger (SV Falkenfels) knapp mit 6:11 Punkten geschlagen geben. In der Trostrunde unterlag sie auch Ceyda Yueksel (Ju-Jutsu Club Peine). Trotz der Niederlagen zeigte Klara viel Einsatz und sammelte wertvolle Turniererfahrung.
Besser lief es für ihre Teamkollegin Svenja Schumann, die in derselben Gewichtsklasse das Turnier souverän für sich entschied. Sie gewann ihren ersten Kampf deutlich mit 11:2 gegen Eve Hassmann (Seishin Weimar) und setzte sich anschließend mit 8:4 gegen Mila Bolls (TSV Duwo 08) durch. Im Finale traf sie auf Leyla Bakhishova (ebenfalls TSV Duwo 08) und siegte vorzeitig durch technische Überlegenheit. Somit Gold für Svenja Schumann.
Eine ebenfalls starke Leistung zeigte Niklas Slavik in der Altersklasse U14 bis 56 kg. In einem Teilnehmerfeld mit sieben Athleten dominierte er seine Gegner klar. Gegen Serhii Pitsko (Geraer Ju-Jutsu Verein) gewann er vor Ablauf der regulären Kampfzeit durch technischen K.O., auch Josha Mühle (Zanshin Dojo Hamburg) konnte seinen Siegeszug nicht gefährden. Im Finale ließ Niklas seinem Kontrahenten Leon Waldmann (KSC Hanau) keine Chance und holte sich mit einem weiteren vorzeitigen Sieg durch technische Überlegenheit die Goldmedaille.
In der Altersklasse U18 bis 77 kg ging mit Maximilian Schumann an den Start. Nach einem Freilos im ersten Durchgang traf er im Halbfinale auf Julian Dürschmied (Seishin Weimar), den er mit technischer Überlegenheit besiegte. Im Finale kam es zum Duell mit Edin Murkic (Polizeisportverein Basdorf), einem bekannten Gegner aus früheren Turnieren. Der Kampf verlief lange Zeit ausgeglichen, ehe Maximilian in den letzten Sekunden alles riskierte, um das Blatt noch zu wenden. Am Ende unterlag er mit 2:10 Punkten, zeigte aber eine kämpferisch starke Leistung, die mit der Silbermedaille belohnt wurde.
Heim- und Landestrainer Christian Bold zeigte sich mit den Ergebnissen seiner Schützlinge sehr zufrieden. Besonders freute es ihn, dass junge Athletinnen und Athleten auch spontan die Gelegenheit nutzten, sich auf Turnieren zu messen. Nur so könne man sich sportlich weiterentwickeln. Der TSV Nördlingen hat in Weimar einmal mehr gezeigt, dass er im Nachwuchsbereich des Ju-Jutsu stark aufgestellt ist und mit einer engagierten Trainingsarbeit die Basis für künftige Erfolge legt.
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