Deutsche Meisterschaft 2026 in Erkelenz
Am 27. und 28. Juni fand die Deutsche Meisterschaft der U21 und Erwachsenen im Ju-Jutsu in Erkelenz statt. Vier Wettkämpfer des TSV Nördlingen gingen bei den nationalen Titelkämpfen an den Start. Trotz der außergewöhnlich hohen Temperaturen zeigten die Nördlinger Ju-Jutsuka starke Leistungen und konnten sich über drei Medaillen freuen.
Den Auftakt machten am Samstag Lukas Barth, Tamara Eckmeier und Maximilian Schumann. Am Sonntag ging es dann schließlich für Sascha Brennförder begehrten Medaillenplätze.
In der Gewichtsklasse der Herren bis 94 kg wartete auf Lukas Barth ein stark besetztes Teilnehmerfeld mit insgesamt elf Kämpfern. Der Nördlinger kämpfte sich souverän bis ins Finale. Mit seinem druckvollen Kampfstil ließ er seinen Gegnern kaum eine Chance. Weder seinen kraftvollen Schlagtechniken noch seinen zwingenden Wurftechniken hatten die Kontrahenten etwas entgegenzusetzen. Sämtliche Vorrundenkämpfe gewann Barth vorzeitig durch technisches K.o. Im Finale traf er schließlich auf den Bundeskaderathleten und bayerischen Teamkollegen Fabian Erler aus Herzogenaurach. In einem spannenden und ausgeglichenen Duell, in dem sich beide Kämpfer nichts schenkten, musste sich Barth am Ende knapp geschlagen geben und sicherte sich damit den Titel des Deutschen Vizemeisters.
Maximilian Schumann kämpfte in der Altersklasse U21 bis 85 kg um eine Medaille. Seinen ersten Kampf begann er stark und konnte sich mit gelungenen Schlagtechniken früh wichtige Punkte erarbeiten. Im weiteren Verlauf gelang es ihm jedoch nicht, das hohe Tempo aufrechtzuerhalten, sodass er sich seinem Gegner geschlagen geben musste. Aus gesundheitlichen Gründen konnte Schumann die weiteren Kämpfe nicht mehr bestreiten und schied aus dem Turnier aus.
Bei den Frauen über 70 kg traf Tamara Eckmeier erneut auf ihre langjährige Konkurrentin Ewelina Toja. Da die Gewichtsklasse mit zwei Athletinnen besetzt war, wurde im Best-of-Three-Modus gekämpft. Eckmeier startete hervorragend in den ersten Kampf und setzte ihre Gegnerin mit konsequenten Angriffen im Part 1 sowie entschlossenem Wurfkampf permanent unter Druck. Mit einem deutlichen 17:12-Punktsieg ging sie verdient als Siegerin von der Matte. In den beiden folgenden Kämpfen gelang es ihr jedoch nicht mehr, an diese starke Leistung anzuknüpfen, sodass sie sich schließlich geschlagen geben musste und die Deutsche Vizemeisterin wurde.
Am Sonntag startete Sascha Brennförder in der U21 bis 69 kg. Nach einem Freilos gewann er seinen ersten Kampf gegen einen Gegner aus Niedersachsen souverän mit 13:6 Punkten. Durch kontrollierte und technisch saubere Schlagkombinationen baute er sich kontinuierlich einen Vorsprung auf. Im anschließenden Halbfinale unterlag er dem späteren Deutschen Meister und musste den Weg über die Trostrunde nehmen. Dort zeigte Brennförder nochmals eine starke Leistung, ließ seinem Landeskaderkollegen keine Chance und sicherte sich verdient die Bronzemedaille.
Insgesamt blickt das Team des TSV Nördlingen auf eine erfolgreiche Deutsche Meisterschaft zurück. Mit zwei Silbermedaillen sowie einer Bronze-Medaille steuerten die Nördlinger drei Medaillen zum starken Gesamtergebnis des Teams Bayern bei. In der Disziplin Fighting sicherte sich Bayern den ersten Platz in der Länderwertung. Über alle Disziplinen hinweg belegte der Landesverband den zweiten Rang. Mit der Deutschen Meisterschaft endet nun auch für die Erwachsenen der Nördlinger Ju-Jutsu-Abteilung die Wettkampfsaison. Nach einer erfolgreichen ersten Jahreshälfte geht es nun in die wohlverdiente Sommerpause.
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Deutsche Meisterschaft 2026 (SA, 27. Juni 2026)

















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